[Bücherwurm] Rose Snow: Acht Sinne: Band 1-9 der Gefühle (insgesamt 10 Bände)

Zum Inhalt:

Rose Snow: Acht Sinne: insgesamt 10 Bände, wobei der 10. Band erst im Februar 2018 erscheint. Informationen zum Autorenduo „Rose Snow“ könnt ihr über den Link auf der Website in Erfahrung bringen.

Tauche ein in die Welt der 8 Sinne: Wut. Ekel. Trauer. Wachsamkeit. Freude. Erstaunen. Vertrauen. Angst. Welches Gefühl ist Deines?

Als Lee nach ihrem Tod in einer magischen Parallelwelt der Gefühle erwacht, trifft sie nicht nur auf den arroganten, gutaussehenden Ekelträger Ben – sie gerät auch noch ins Visier eines tödlichen Geheimbundes …

Leseprobe

„Du bist wirklich hartnäckig“, seufzte Ben unter mir und ein anzügliches Lächeln legte sich um seine Lippen. „Du magst es also lieber schnell und stürmisch anstatt langsam und vorsichtig.“ Sein Atem ging schwerer als zuvor und sein Geruch drängte sich mir in die Nase; er roch nach einer Mischung aus frisch geschnittenem Gras, Zedernholz und einem Hauch Zimt. Ich war ihm plötzlich so nah, dass ich die Anzahl seiner Wimpern und die braunen Sprenkel in seiner Iris zählen konnte, so nah, dass ich seine harten Brustmuskeln unter mir fühlen konnte, so nah, dass ich die geschwungene Form seiner Lippen … ich war ihm viel zu nah! Mit einem Sprung hechtete ich in die Höhe und fand mich in einem riesigen, sternenförmigen Saal wieder, dessen uralte Macht mir den Atem raubte und mich alles andere vergessen ließ – die Barriere, Ben und meine unsanfte Landung auf ihm. Die Magie und Einzigartigkeit des mystischen Ortes durchfuhr mich mit einer elementaren Kraft; es war, als ob hier der Ursprung von allem – vom Leben und dem danach – lag.

 

Quelle: Amazon

Okay, lassen wir mal außen vor, dass ich mit meinen beinahe 35 Jahren nicht zur klassischen Zielgruppe gehöre. Man beachte aber mit einem Schmunzeln auf den Lippen, dass ich eine kleine Schwäche für Fantasy und Lovestorys und Utopien habe. Ferner möge man beachten, dass mein Fahrtweg zur Arbeit in der S-Bahn sehr langweilig, zudem mit 30 Minuten ausreichend lang* ist UND ich eine stolze wenn auch skeptische Besitzerin eines Kindle bin. Unterm Strich also habe ich viel Zeit zum Lesen. Das war schon immer so und wird sich wohl auch nicht so schnell ändern. Dem gut kombinierenden Leser wird es also bei diesem Hintergrund auch nicht wundern, dass mir eines lieben Tages Band 1 dieses Buches bei Amazon vorgeschlagen wurde.

Zwischenfrage: wir schreibt man eine ordentliche Rezension ohne zu Spoilern?

Auch wenn das Buch/die Bücher in die Kategorie Jugendbuch fallen, ist der Schreibstil des Autorenduos nicht ganz so seicht, wie bei manchen Kolleginnen. Der Stil ist eigentlich kaum zu beschreiben, denn er ist einzigartig und liegt wahrscheinlich daran, dass hier 2 Frauen am Werk sind. Ich mag den Schreibstil unheimlich gerne, da man gut mitkommt, nicht überfordert wird (*hust*) und trotzdem aber ab und zu mal seine grauen Zellen benutzen muss.

Liebevoll wurden die Charaktere ausgearbeitet. Sie haben ihre Ecken und Kanten und ihre Handlungsweisen sind eigentlich fast immer nachvollziehbar. Dass man ab und zu mal anderer Meinung ist, klar, versteht sich von selbst. Immerhin hat jeder Mensch einen eigenen Charakter und würde entsprechend anders handeln. Oder aber genauso wie geschrieben. Was mich auch begeistert hat, waren die detailreichen Beschreibungen des Handlungsortes. Es wurde nicht nur irgendwie eine Welt hingeklatscht, nein, es wurde eine erschaffen, mit schönen Beschreibungen, die aber auch nicht zu langatmig sind.

Die Story an sich ist manchmal vorhersehbar, manchmal aber auch anders als erwartet. Kitschig ist es keinesfalls, sondern auf eine angenehme Art und Weise romantisch, witzig, spritzig und klar, die Lovestory ist absehbar und trotzdem fesselnd.

Mein abschließendes Fazit? Prädikat Lesenswert!

Herzlichst

Eure Raven

* Wenn ich anspruchsvolle Literatur lese, neige ich dazu, mich völlig in das Buch zu vertiefen und um mich herum alles auszublenden. Soll heißen, ich merke nicht einmal, wenn mich jemand anspricht. Tja, blöd nur in der S-Bahn. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich schon meine Haltestelle zum Ausstieg verpasst habe und deswegen zu spät auf der Arbeit war. Daher gibt es jetzt die Regel: In der Bahn nur noch leichte Kost!

 

 

 

 

 

 

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